Held des Monats vom 7. – 17.4.2021

Damit ihr die großartige Lupine und ihre Erzeugnisse besser kennenlernt,
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Die Lupine in der Ernährung

Lupinenmehl wird aus den Samen der Süßlupine hergestellt. (Ganze Süßlupinen haben wir übrigens auch im Sortiment.) Lupinen haben einen hohen Anteil an basischem Eiweiß und zählen damit zu den besten veganen Eiweißquellen, ideal auch für Sportler. Der Proteingehalt ist höher als bei Linsen oder Bohnen und der Fettgehalt mit 4 bis 7% wesentlich geringer als bei der Sojabohne. Dieser Fettgehalt besteht zum größten Teil aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren, wie Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Diese beinhalten Carotinoide und Vitamin E, welche sie selbst vor Oxidation schützen.

In der Lupine sind alle für den Menschen wichtigen Aminosäuren enthalten und sie ist reich an Mikronährstoffen. Diese Stoffe benötigt der Körper, um die Makronährstoffe wie Fett, Kohlenhydrate und Eiweiß zu verwerten.

Der Anteil an Kohlenhydraten in der Lupine ist nur sehr gering und sie sind frei von Gluten, Stärke und Cholesterin. Deshalb sind sie besonders gut geeignet für aktive, gesundheitsbewusste Menschen, vegan Lebende, Sportler*innen, glutenempfindliche Menschen, sowie für einen kohlenhydratarmen Speiseplan.

Verglichen mit anderen Hülsenfrüchten wirkt die Lupine weniger blähend. Der hohe Proteinanteil im Lupinenmehl unterstützt den Körper sowohl beim Muskelaufbau als auch bei der Regeneration. Der hohe Anteil an Ballaststoffen ist förderlich für die Verdauung.

Lupinenmehl ist eine gute, vegane Eiweißquelle. Eiweiße sind auch für schönes Haar und eine straffe Haut verantwortlich. Zudem wird Eiweiß für die Bildung von Antikörpern benötigt, welche für ein starkes Immunsystem sorgen. Viele körpereigene Enzyme und Hormone bestehen überwiegend aus Eiweiß. Deshalb ist unser Organismus immer auf eine ausreichende Eiweißversorgung angewiesen um gut zu funktionieren.

Da Lupinenmehl sehr viele Antioxidantien beinhaltet, kann es gut gegen Entzündungen wirken. Mit seinem basischen Eiweiß (im Gegensatz zu tierischem Eiweiß) das nur wenig Harnsäure produziert, ist es gut geeignet als basische oder purinarme Ernährung beispielsweise aufgrund einer Rheuma-Erkrankung.

Da die Lupinen Eiweiß beinhalten, welches den von Erdnüssen ähnlich ist, sollten vor allem Allergiker Lupinenprodukte mit Vorsicht genießen oder erst in kleinen Mengen testen.

Du kannst Lupinenmehl für Eiweißshakes, als Teilersatz des Mehls in deinem Brot, als veganen Ei-Ersatz, zum Saucenbinden und für vieles mehr nutzen.

Die Lupine in der Landwirtschaft

Die Lupine gehört auch wie andere Hülsenfrüchte zu den Leguminosen. Diese sind in der Lage den in der Luft reichlich verfügbaren Stickstoff aufzunehmen und als Pflanzennährstoff verfügbar zu machen. Die meisten Pflanzen benötigen ebenfalls Stickstoff, sind aber darauf angewiesen, ihn über die Wurzeln aufzunehmen.
Da Leguminosen den Stickstoff aus der Luft nicht nur selbst verwenden, sondern auch den Boden damit anreichern, sind sie eine ideal Frucht für Mischkultur und Fruchtwechsel um ohne künstliche Düngemittel oder tierische Gülle auszukommen.

Bio Lupinenmehl unverpackt bei Tante Olga

Rezepte

 

Eiweißshake

Wegen seines hohen Eiweißgehaltes ist Lupinenmehl der perfekte und natürliche Ersatz für Eiweißpulver.

2–3 EL Bio-Lupinenmehl*,
500 ml Bio-Hafermilch aus der Mehrwegflasche* und
2 Bio-Bananen mixen.
Nach Wunsch weitere frische Früchte oder getrocknete Bio-Himbeeren* und/oder Knollengemüse wie Rote Beete oder Möhren mitmixen.
Oder als Grüner Smoothie mit Blattgemüse wie Spinat oder Mangold.

Lupinenmehl macht den Teig lockerer und lässt ihn länger frisch bleiben. Das enthaltene Lecithin bewirkt eine verbesserte Verbindung von wasser- und fetthaltigen Zutaten, so dass die Teigwaren eine bessere Struktur und Konsistenz bekommen.
Um beim Backen außerdem den Kohlenhydratgehalt zu reduzieren und den Eiweißanteil zu steigern, kann je nach Rezept (Brot, Nudeln, Kuchen, Plätzchen, Kekse, Pfannekuchen, Waffeln etc.) Getreidemehl durch 10-20% Lupinenmehl ersetzt werden. Wenn zum Beispiel in einem Rezept 200 g Weizenmehl angegeben sind, verwende 180-190 g Weizenmehl und 10-20 g Lupinenmehl.

Saucen binden

Statt Bio-Maisstärke* oder Bio-Kartoffelstärke* kannst du auch Lupinenmehl zum Binden der Sauce anwenden. Ab besten kalt in etwas Flüssigkeit anrühren, zusammen in die warme Sauce gießen und nochmal aufkochen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Statt Sojamehl

Rezepte in denen Sojamehl verwendet wird, kannst du genauso mit Lupinenmehl zubereiten.
Vorteil: weniger Fett und evtl. besser verträglich.

Ei-freie Panade

Für eine Ei-freie Panade verrühre 15 g Lupinenmehl mit 40 ml Wasser/(Pflanzen-)Milch, würze nach Geschmack und verwende diese Mischung statt Ei für Dein Bratgut. Anschließend in Paniermehl wälzen und braten oder frittieren.

Ei-Ersatz

Lupinenmehl ist ein gutes Bindemittel und damit gut als Ei-Ersatz in veganen Rezepten geeignet.
Pro Ei: 15 g Lupinenmehl und 45 ml Wasser und anstatt den Eiern gut vermischt zum Teig geben. Lupinenmehl ist eine wertvolle Ergänzung der veganen Küche. Bei Speisen, die fast nur aus Eiern bestehen, wie bei Biskuit, Baisers, Souffle oder Rührei, funktioniert Lupinenmehl als Ei-Ersatz jedoch nicht.
Tipp: bei Kuchen, Muffins, Pfannekuchen & Co. ca. 20% mehr Backpulver nehmen als angegeben und 20-30% des Mehls durch Stärke ersetzen (falls im Rezept noch keine Stärke angegeben ist).