Besonderheiten

Falaffelmischung

aus der deutschen Kichererbse (Platterbsen)

Zubereitung
für 4 Personen
250 g Falaffelmischung mit 250 ml warmem Wasser vermischen. 30 Min. quellen lassen. Kleine Bällchen oder Bratlinge formen. In heißem Bratöl braten oder frittieren.

 

Lupinenmehl

Das Sportlermehl. Wegen seines hohen Eiweißgehaltes ist Lupinenmehl der perfekte und natürliche Ersatz für Eiweißpulver. Dazu einen Esslöffel Lupinenmehl in den Milchshake aus z.B. Hafermilch und Banane zugeben. Oder damit Pudding oder Joghurt anreichern.

Lupinenmehl kann auch in Backwaren wie Brot, Pfannkuchen oder anderen Teigen als Teil-Ersatz (bis zu 15%) für Weizenmehl dienen, um den Kohlenhydratgehalt zu reduzieren und den Eiweißanteil zu steigern.

Lupinenmehl ist ein gutes Bindemittel und damit als Eiersatz in veganen Rezepten geeignet.

Lupinenkaffee

Kaffee ist ein Importprodukt an das wir uns sehr gewöhnt haben. Wer seinen Konsum an importierten Lebensmitteln reduzieren, aber auch Kaffeegenuss nicht verzichten möchte, der sollte den Lupinenkaffee unbedingt ausprobieren. Mit seiner Vollmundigkeit und seinen feinen Röstaromen ist dieser Kaffee der ideale und regionale Ersatz. Besonders gut schmeckt er mit der neuen Hafermilch aus der Mehrwegflasche. 

Der Kaffee kommt von dem Familienunternehmen Bioland Hof Klein aus Wertheim-Sachsenhausen im badischen Frankenland.
Die Lupine gehört zu den Leguminosen und hat damit die Eigenschaft Stickstoff aus der Atmosphäre aufzunehmen, zu verwerten und im Boden anzusiedeln. Somit unterstützen Leguminosen ohne zusätzliche Düngemittel den für das Pflanzenwachstum wichtigen Stickstoffgehalt des Bodens und sind ein wertvoller Bestandteil einer nachhaltigen Landwirtschaft.

Den Kaffee kann könnt ihr bei uns im Kaffee probieren.

Popkornmais

150 g Popkornmais, 8 EL Bratöl, 4-5 EL Rübenzucker in einen breiten Topf geben und miteinander vermengen. Bei starker Hitze mit Deckel! die Körner auf poppen lassen. Dabei den Topf immer wieder in Bewegung halten. Wird es still im Topf sind alle Körner aufgeplatzt und das Popkorn ist fertig.

Hatcha

Die regionale Alternative zum beliebten, aber leider importierten Matcha. Hatcha besteht aus fein gemahlenen Hanfblättern und steht seinem Asiatischen Vorbild in nichts nach. Er wird genauso verwendet wie Matcha, als koffeinfreier Muntermacher für Hatcha Latte, für Dinks und Smoothies, im Müsli, als Gewürz, als Sportlernahrung,…
Die Blätter enthalten kein THC. Dafür umso mehr andere nützliche Inhaltsstoffe:
45 mg Magnesium (empfohlene Tagesdosis: 200-375 mg)
220 mg Kalzium (empfohlene Tagesdosis: 1000 mg)
18 mg Eisen (empfohlene Tagesdosis: 10-30 mg, gemeinsam mit Vitamin C einnehmen)
210 mg Kalium (empfohlene Tagesdosis: 2000 mg)
5,4 mg Natrium
7,3 mg Zink (empfohlene Tagesdosis: 10-20 mg)

Gut verschlossen, trocken und kühl lagern.

Hatcha Latte

1 TL in wenig Wasser mit einem Schneebesen oder speziellen Matchabesen gut auflösen. Mit heißer Milch oder Milchschaum auffüllen. Genießen.
Oder ohne Milch mit heißem Wasser aufgießen.

Regionale Klassiker

Was sonst standardmäßig über weite Strecken importiert wird, kommt bei uns ganz regional auf den Tisch.

Sojabohnen, Kürbiskerne & alle Lupinenprodukte

aus Deutschland

Salz

Deutsches Steinsalz, ohne chemische Zusätze, ohne Rieselhilfe, nicht raffiniert, aus deutscher Saline, garantiert ohne Mikroplastik (ganz im Gegensatz zu Meersalz)

Rübenzucker

Warum haben wir keinen Rohrohrzucker im Sortiment?
Wir haben uns bewusst dagegen entschieden. Rohrohrzucker enthält zwar mehr wertvolle Mineralien. In einer gesunden Ernährung sollte Zucker jedoch sowieso nur in Maßen genossen werden, egal ob er raffiniert ist oder nicht. Dafür hat der Rohrzucker einen sehr langen und klimaschädlichen Transportweg aus Südamerika hinter sich. Bei Produkten wie Zucker, die wir sehr gut mit heimischen Alternativen ersetzten können, fällt es uns leicht diesen Transportaufwand zu verzichten.
Deshalb sagen wir: Lieber raffinierter regionaler Rübenzucker, als roher importierter Rohrzucker.

Reis

Der Basmatireis ist zwar zum totalen Klassiker geworden, er kommt aber auch immer aus Indien. Unsere Reissorten werden alle in Italien angebaut. Reis ist tatsächlich auch gar nicht so klimafreundlich wie er scheint. Dadurch, dass er so lange im Wasser steht, entstehen Gase die relativ viel Methan auspupsen. 
Noch regionaler und ohne Wasseranbau ist unser Dinkelreis.

Quinoa

Quinoa ist ein ausgelobtes Super Food. Nicht ohne Grund. Es ist sehr gesund, glutenfrei und gut verträglich. Es enthält viele verdauungsfördernde Ballaststoffe, die eine gesund Darmtätigkeit unterstützen sowie essentielle Aminosäuren wie Lysin, Tryptophan oder Cystin. Quinoa liefert außerdem mehrfach ungesättigte Fettsäuren, viel Eiweiß und einen hohen Gehalt an Mineralstoffen – unter anderem Magnesium (ca. 300 mg), Eisen (ca. 8 mg), Kalium (ca. 800 mg) und Kalzium (ca. 120 mg).
Das Pseudogetreide ist zwar sehr energiereich (bis zu 400 Kalorien pro 100g), es mach aufgrund seiner komplexen Kohlenhydrate aber lange satt machen und kann so Heißhungerattaken vermeiden.

Leider kommt Quinoa standardmäßig aus Südamerika, aus Peru, Ecuador oder Bolivien. Dort wird er bereits seit mehreren Jahrtausenden als Grundnahrungsmittel angebaut. Unser erhöhter Import an Quinoa führt zu immensen Preissteigerungen und ernsten Versorgungsengpässen. Von dem Geld durch die gestiegene Nachfrage, kommt bei den Bauern jedoch kaum etwas an. Außerdem ist ein Transportweg um die halbe Erde eine erhebliche Umweltbelastung.

Wie schön, dass wir nicht auf dieses tolle Pseudo-Getreide* verzichten müssen, denn unser Bio - Quinoa wird in Deutschland angebaut.

*Das es nicht wie unser normales Getreide zu den Süßgräsern gehört und deshalb auch kein Gluten enthält, aber genauso wie Getreide verwendet wird, wird es als Pseudogetreide bezeichnet.

Zubereitung

Da die Schale der Körner Saponinen enthält, um sich vor Fraßfeinden zu schützen, sollten die Körner vor dem Kochen gut abgespült werden.
10 Minuten bei kleiner Flamme köcheln, nochmals 10 Minuten auf ausgeschalteter Herdplatte quellen lassen. (Wenn Zeit da ist nur Aufkochen, Herdplatte ausstellen und 30 Minuten auf ausgestellter Herdplatte quellen lassen und besonders wenig Energie aufwenden).
Salzen und nach Wunsch Butter oder Speiseöl hinzugeben

Verwendungsmöglichkeiten

Als Beilage statt Reis oder Getreide, Im Salat, im Müsli, im Brot, als Milchreis, als Bratling, als Füllung für gefüllte Zucchini, im Chili con Quinoa

Olgas Lieblingsrezept

Quinoa (50g pro Person) und eine handvoll rote Linsen (10g pro Person) waschen, mit der doppelten Menge Wasser aufkochen, auf ausgestellter Herdplatte 30 Minuten quellen lassen.
Derweil Gemüse schnibbeln. Zwiebeln, Saisongemüse nach Wahl und Pilze.
Zwiebeln in einer Pfanne mit Deckel in reichlich Bratöl kurz scharf anbraten.
Dann die Hitze reduzieren und das restliche Gemüse nach der Garreihenfolge hinzugeben (Wurzelgemüse braucht am längsten, Fruchtgemüse braucht weniger und Blattgemüse nur ganz kurz). 
Pilze ein paar Minuten nach dem Wurzelgemüse hinzugeben. An der Stelle passt auch getrocknetes Bohnenkraut hervorragend.
Das Gemüse bissfest garen, mit Salz (oder Kala Namak) und Pfeffer würzen.

Quinoa und Gemüse zusammen servieren. Jummi